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Stoni

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  • »Stoni« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 9. April 2007, 12:51

Dual CR 1750 wird wahnsinnig warm

Bitte die Beitragsschablone sorgfältig ausfüllen.!!

Hersteller: Dual
Modell: CR 1750
Fehler: Zieht enorm Strom und wird sehr warm.


Bereits durchgeführte Tests und Vorarbeiten:

Hallo, wollte heute ein älteren Dual-Receiver (2x 80 Watt Sinus, ca. 1979) ausprobieren. Eine Zeit nach dem Einschalten verspürte ich deutliche Wärme am Kühlkörper der Endstufen. (Beide Kanäle)
Schutzrelais zog auch nicht an.
Also ausschalten!

Also: Gerät langsam hochgefahren mit Regeltrafo, zog schon bei 120 Volt um die 300 Watt, also viel zu viel.

Gerät tut´s also nicht.

Was mich noch mehr wundert, alle Sicherungen (und der hat wirklich `ne Menge, sind noch drin, alle Enstufentrasistoren, Treiber und Peripherie darum sind ok.
Die beiden großen Siebtrafos sind ok, da liegt auch die richtige Gleichspannung an.

Was kann das sein? Es sind beide Kanäle betroffen, die Enden der Kühlkörper werden gleichermaßen warm.

Was mich am meistens verunsichert, ist, dass noch nichts durchgebrannt ist.

Uwe S

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  • »Uwe S« wurde gesperrt

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2

Montag, 9. April 2007, 16:00

RE: Dual CR 1750 wird wahnsinnig warm

Wie wäre es mit den üblichen Messungen??

- LS-Ausgänge (vor Relais) DC-frei?
- Ruhestrom?
- schwingt Endstufe?

Gruß Uwe
Quam quisque norit artem, in hac se exerceat!

3

Montag, 9. April 2007, 16:07

ist das nicht ne class-a endstufe gewesen? die ziehen enorm viel energie... als beispiel meine 40 watt mono-endstufen: 1,3A je versorgungsspannung im leerlauf je monoblock... 8o 8o 8o
Anfragen zu Tips, Infos und Dokumenten bitte nicht per Mail und PN!


4

Montag, 9. April 2007, 16:13

"siebtrafos"?? du meinst bestimmt elkos,wa? wieviel kapazität haben die denn, und was sagt die rückseite zur leistungsaufnahme in watt aus? das wären hinweise auf klasse a oder b.
Anfragen zu Tips, Infos und Dokumenten bitte nicht per Mail und PN!


5

Montag, 9. April 2007, 18:26

so, ich hab inzwischen das service manual besorgt, vergiss das mit class a mal....

die datei ist fast 15 mb gross, kann freenet das?
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Uwe S

Erleuchteter

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6

Montag, 9. April 2007, 18:48

RE: Dual CR 1750 wird wahnsinnig warm

Ich denke, für o.g. Messungen reicht dies erst mal:
»Uwe S« hat folgendes Bild angehängt:
  • CR1750s1.jpg
Quam quisque norit artem, in hac se exerceat!

Lothar2

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7

Montag, 9. April 2007, 20:30

RE: Dual CR 1750 wird wahnsinnig warm

Problem können die Endst. Transistoren sein

8

Montag, 9. April 2007, 21:44

RE: Dual CR 1750 wird wahnsinnig warm

Auf Schwingneigung prüfen, ggf 33pF Parallel zu C310 löten

Gruß
Harald
Sleep is an abstinence syndrome caused by lack of coffeine

Anfragen per Mail oder PN zwecklos -- was glaubt Ihr warum das hier FORUM heisst?!?!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tedbodensee« (9. April 2007, 21:45)


joschi

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9

Montag, 9. April 2007, 22:33

RE: Dual CR 1750 wird wahnsinnig warm

Ruhestromregler T307 C-E kurzschließen und Leistungsaufnahme prüfen. Sollte dann, wenn sonst nichts def., nur sehr gering sein.
Häufig sind die Ruhestrom-Potis (VR302) wg. Alterung/Oxidation def.

10

Montag, 9. April 2007, 23:27

Und was passiert bei dieser Schaltung wenn das Ruhestrompoti oxidiert/offen ist? Richtig, der Ruhestromtransistor leitet voll und somit wird der Ruhestrom zu null. Ansonsten aber ein guter Hinweis, insbesonder bei schlecht konzipierten Verstärkern (anders kann man es nicht nennen, wenn ein Bauteil mit der statistisch höchsten Ausfallrate über Leben und Tod eines Gerätes entscheiden darf)

joschi

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11

Dienstag, 10. April 2007, 09:13

Zitat

Original von shaun
Und was passiert bei dieser Schaltung wenn das Ruhestrompoti oxidiert/offen ist? Richtig, der Ruhestromtransistor leitet voll und somit wird der Ruhestrom zu null. Ansonsten aber ein guter Hinweis, insbesonder bei schlecht konzipierten Verstärkern (anders kann man es nicht nennen, wenn ein Bauteil mit der statistisch höchsten Ausfallrate über Leben und Tod eines Gerätes entscheiden darf)


in diesem speziellen Fall gebe ich dir Recht, aber es könnte der Trans. selber sein (Unterbrechung C-E) - hatte ich schon alles, dabei waren allerdings auch die Phasenumkehrtreiber vorher schon tot.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joschi« (10. April 2007, 09:14)


12

Dienstag, 10. April 2007, 11:40

stoni wird sich wundern! und bestimmt auch freuen!

schon 9 antworten auf seinen heißen dual-verstärker :-)
ohne, dass er selber nochmal was dazu gesagt hat :-)

geb ich auch noch meinen senf dazu ...

er soll erst mal den ruhestrom an beiden kanälen messen.
weißt du, wie man das macht, stoni?
siehe schaltplan:
da, wo 12mV und -12mV steht (emitter von T310 und T314) anklemmen.
ich würde empfehlen erst mal mit dem messgerät ZWISCHEN den beiden punkten zu messen. dann müssen 24mV abzulesen sein.
sind sie wahrscheinlich nicht. aber interessant ist, ob wirklich beide kanäle betroffen sind.

möglich wäre auch, dass eine täuschung vorliegt, und doch bloß ein kanal warm wird. ansonsten ist das für mich eher seltsam, dass beide kanäle gleichzeitig denselben fehler haben.

Gruß
Bernhard

13

Dienstag, 10. April 2007, 12:05

Zitat

insbesonder bei schlecht konzipierten Verstärkern (anders kann man es nicht nennen, wenn ein Bauteil mit der statistisch höchsten Ausfallrate über Leben und Tod eines Gerätes entscheiden darf)


ich will keine schlauen sprüche klopfen, ich hab nur nachgedacht:
du redest über die zwei standardvarianten:
1) poti "oben" -> ruhestrom max, falls poti unterbricht -> endstufentod
2) poti "unten" -> ruhestrom 0, falls poti unterbricht -> kein tod

ich bezweifle, ob die entwickler damals absichtlich oft für variante 1 entschieden haben, um geräte früher in den tod zu befördern als nötig.
das poti benötigt man ja, um alle möglichen streuungen/toleranzen in der endstufe- UND treiberstufe auszugleichen. das heißt, es gibt möglicherweise geräte in der serie, wo das poti fast auf linksanschlag steht, und welche, wo es fast auf rechtsanschlag steht. und beide "gruppen" von geräten sollen ja gleichermaßen funktionieren und möglichst gleich stabilen ruhestrom haben.
und da besteht eben ein unterschied in den beiden varianten.

Gruß
Bernhard, der die entwickler verteidigt.

Stoni

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14

Samstag, 28. Juli 2007, 19:57

Hallo, danke für die Tips, hatte das zteil wegen anderer Ar´beiten erstmal zur Seite gelegt, dann einen neuen Thread eröffnet, weil ich neue Feststellung getroffen hatte.

Hier der neue:
Bereits durchgeführte Tests und Vorarbeiten:
Habe seltsamen Fehler in der Endstufe eines älteres Dual Receivers. Der betreffende Kanal ist bereits lokalisiert, wird beim hochfahren sehr heiß.

Seltsam ist, dass sich beim Hochfahren mittels Regeltrafo bis ca. 120 Volt alles normal verhält, Aufnahmeleistung liegt da unter 20 Watt.
Bei 150 Volt bin ich schon bei 100 Watt, bei 170 Voilt bei etwa 200 Watt, bei ca. 180 Volt schon über 350 Watt. Höher will ich nicht gehen, die Watt-Zahl potenziert sich aber so ab 120 Volt mit steigender Spannung.

Habe jetzt kein defektes Bauteil ausmachen können. Beim defekten Halbleiter wäre der Stromanstieg m. Meinung nach ohnehin nicht so spät, sondern wohl eher kontinuierlich.

Hat jemand eine Idee???

Spannung am Verstärker ist übrigens richtig eingestellt, der Rest funktionier einewandfrei., Wenn ich die Stromversorgung der betroffenen Endstufe abziehe, steigt der Strom nicht.

Stoni

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15

Samstag, 28. Juli 2007, 19:58

Hallo Bartolus, es wird def. mur ein Kanal warm, wenn ich diesen abzihe , läuft der andere Kanal einwandfrei.

Stoni

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16

Samstag, 28. Juli 2007, 21:27

Fehler gefunden bzw. beseitigt !

Gerät geht wieder.
Elektronisch hatte es keinen Defekt. Kann auch nicht ganz sicher sagen, was ganz genau die Ursache war, jedenfalls kamen irgendwelche Teile zusammen, die nicht zusammen gehörten.
Der Endstufenblock war entweder verschoben oder falsch eingebaut, so dass die langen rückwärtigen Lötanschlüße der LS-Klemme des betroffenen Kanals wohl den Kühlkörper der Endstufe berührte.

Gerät ist ziemlich verkorkst, da hatte schon mal ein Grobmotoriker dran gebastelt, teilweise übergroße Gehäuseschrauben eingedreht.

Habe auch verschieden Stecker freigebogen, auch hier könnte Kurzschluss gewesen sein.

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